Man muss nicht alles hinnehmen.

Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr oder anderen Lebensbereichen werden mit einem Bußgeld geahndet. Wenn Sie einen solchen Bescheid nicht einfach hinnehmen wollen und nach einer Möglichkeit suchen, ihre Interessen durchzusetzen, sollten Sie rechtzeitig mit einem erfahrenen Rechtsanwalt sprechen.

Er hat Einblick in die Behördenakte, kann beurteilen, ob es sinnvoll ist Rechtsmittel einzulegen, diese sachgerecht formulieren und dadurch oftmals unnötige weitere Kosten vermeiden. Sollte es trotzdem zu einem Gerichtsverfahren kommen, kann er mit der richtigen Strategie viel für Sie erreichen. Wenn es um einen verkehrsrechtlichen Tatbestand geht, können Sie in vielen Fällen Ihre Rechtsschutzversicherung in Anspruch nehmen und so Ihr Kostenrisiko minimieren. 

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Aktuelle Urteile im Bereich Bußgeldrecht:

Holt ein Rechtsanwalt seine Post bei der Filiale in der Fußgängerzone, handelt es sich nicht um Lieferverkehr. Das hat der 1. Senat für Bußgeldsachen des Oberlandesgerichts Köln in dem Rechtsbeschwerde­verfahren eines Leverkusener Anwalts entschieden.
Beschluss vom 02.05.2018
Führt ein Autofahrer ein Smartphone mit sich, auf dem eine Blitzer-App installiert und aufgerufen ist, begeht er eine Verkehrs­ordnungs­widrig­keit gemäß § 23 Abs. 1c StVO. Denn in diesem Fall stellt das Smartphone ein zur Anzeige von Verkehrs­über­wachungs­maßnahmen unzulässiges Gerät dar. Dies hat das Oberlandesgericht Rostock entschieden.
Beschluss vom 22.02.2017
Ein Fahrlehrer, der einen Fahrschüler als Beifahrer begleitet, ist solange nicht Führer des Fahrzeugs, wie er nicht in Lenk- oder Betriebsvorgänge des Fahrzeugs eingreift. Kommt es ohne einen solchen Eingriff zu einem Verkehrsunfall wegen Missachtung der Vorfahrt durch den Fahrschüler, kann gegen den Fahrlehrer kein Bußgeld als Fahrzeugführer verhängt werden. Dies hat das Amtsgericht Landstuhl entschieden.
Beschluss vom 20.10.2016
Dem Betroffenen eines Bußgeldverfahrens steht das Recht zu, Einsicht in die Wartungs- und Reparaturunterlagen des Messgeräts zu nehmen. Wird ihm dieses Recht durch das Gericht verweigert, liegt ein Verstoß gegen den Grundsatz des fairen Verfahrens vor. Dies hat das Oberlandesgericht Brandenburg entschieden.
Beschluss vom 08.09.2016