Man muss nicht alles hinnehmen.

Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr oder anderen Lebensbereichen werden mit einem Bußgeld geahndet. Wenn Sie einen solchen Bescheid nicht einfach hinnehmen wollen und nach einer Möglichkeit suchen, ihre Interessen durchzusetzen, sollten Sie rechtzeitig mit einem erfahrenen Rechtsanwalt sprechen.

Er hat Einblick in die Behördenakte, kann beurteilen, ob es sinnvoll ist Rechtsmittel einzulegen, diese sachgerecht formulieren und dadurch oftmals unnötige weitere Kosten vermeiden. Sollte es trotzdem zu einem Gerichtsverfahren kommen, kann er mit der richtigen Strategie viel für Sie erreichen. Wenn es um einen verkehrsrechtlichen Tatbestand geht, können Sie in vielen Fällen Ihre Rechtsschutzversicherung in Anspruch nehmen und so Ihr Kostenrisiko minimieren. 

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Aktuelle Urteile im Bereich Bußgeldrecht:

Das Verwaltungsgericht Koblenz hat entschieden, dass ein Autofahrer, der sein Fahrzeug innerhalb einer mobilen Halteverbotszone abstellt, die Kosten für das Abschleppen des Fahrzeugs zu tragen hat. Das Gericht verwies darauf, dass die Anforderungen an die Sichtbarkeit von Verkehrszeichen im ruhenden Verkehr niedriger zu bewerten sind als im fließenden Verkehr. Daher muss sich ein Autofahrer über ein etwaiges Halteverbot an dem beabsichtigten Abstellplatz gegebenenfalls durch Rückschau auf die Beschilderung auf den letzten 30 m des zurückliegenden Straßenstücks vergewissern.
Urteil vom 26.10.2018
Das Amtsgericht München hat entschieden, dass die verspätete Mitteilung eines Fahrzeuginhabers, dass ein anderer Nutzer des Fahrzeugs für einen Parkverstoß verantwortlich sei, den Fahrzeugbesitzer nicht von der Zahlung der Verfahrenskosten entbindet.
Urteil vom 11.10.2018
Holt ein Rechtsanwalt seine Post bei der Filiale in der Fußgängerzone, handelt es sich nicht um Lieferverkehr. Das hat der 1. Senat für Bußgeldsachen des Oberlandesgerichts Köln in dem Rechtsbeschwerde­verfahren eines Leverkusener Anwalts entschieden.
Beschluss vom 02.05.2018
Allein die freiwillige Teilnahme eines Betroffenen an einer ver­kehrs­psycho­logischen Schulung rechtfertigt kein Absehen von einem Fahrverbot. Vielmehr müssen weitere zu Gunsten des Betroffenen sprechende Gesichtspunkte vorliegen. Dies hat das Oberlandesgericht Bamberg entschieden.
Beschluss vom 02.01.2018