Manches Erbe sorgt für Streit.

Wem und wie man sein Vermögen hinterlassen will, ist zuallererst einmal eine ganz persönliche Entscheidung. Aber: Es gibt auch rechtliche Vorgaben zur Erbfolge, Fragen zur Haftung bei Nachlassverbindlichkeiten, komplizierte Rechtsverhältnisse der Erben untereinander, Auskunftsansprüche der Erben, steuerliche Aspekte, problematische Konstellationen bei Vermögen im Ausland und vieles andere mehr. 
Kurz gesagt, ist vererben oder erben nicht das Einfachste und kann zu erheblichen Konflikten führen. Mit einem Testament oder Erbvertrag und fachlich kompetentem Rechtsbeistand in Erbschaftssachen lässt sich Streit vermeiden. 

Ihr Ansprechpartner im Bereich Erbrecht:

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Aktuelle Urteile im Bereich Erbrecht:

Setzt ein Erblasser erbrechtliche Vermögensvorteile als Druckmittel für zu Lebzeiten durchzuführende Besuche seiner Enkelkinder ein, ist eine an die Besuchspflicht geknüpfte bedingte Erbeinsetzung der Enkel sittenwidrig und damit nichtig. Die Enkel sind unter Berücksichtigung des hypothetischen Willens des Erblassers auch ohne Erfüllung der Besuchspflicht Miterben. Dies entschied das Oberlandesgericht Frankfurt am Main.
Beschluss vom 02.02.2019
Fordert ein Kind nach dem Tod des ersten Elternteils Auskunft über den Wert des Nachlasses und macht es in diesem Zusammenhang Geldforderungen geltend, kann es seine Erbenstellung nach dem Tod des länger lebenden Elternteils verlieren. Dies hat das Oberlandesgericht Köln entschieden.
Beschluss vom 27.09.2018
Das Oberlandesgericht Oldenburg hat entschieden, dass ein sogenanntes Berliner Testament dann unwirksam, wenn die Ehe geschieden wird oder die Voraussetzungen für eine Scheidung vorliegen und der Erblasser die Scheidung beantragt oder einem Scheidungsantrag zugestimmt hat.
Beschluss vom 26.09.2018
Für die Berechnung des Pflicht­teils­anspruchs einer Ehefrau wird der Nachlass im Zeitpunkt des Erbfalls zugrunde gelegt. Dementsprechend gehört ein noch zu Lebzeiten auf den Sohn des Erblassers übertragener Hof nicht mehr dazu. Dies entschied das Oberlandesgericht Hamm und bestätigte damit die erstinstanzliche Entscheidung des Amtsgerichts Bad Oeynhausen.
Beschluss vom 20.07.2018