Eine Trennung will auch rechtlich bewältigt sein.

Trennung und Scheidung sind für Eheleute, Partner, Kinder und die ganze Familie extrem belastend. Sowohl in emotionaler als auch finanzieller Hinsicht. Gut, wenn man dann einen Anwalt an seiner Seite hat, der mit klarem Kopf und ruhiger Hand eine passende Lösung findet. Ob es nun um Unterhaltsansprüche, den Hausrat, Sorge- und Umgangsrechte für gemeinsame Kinder, den Versorgungsausgleich oder Vermögensauseinandersetzungen geht. 

Übrigens: Langwieriger Streit und gerichtliche Auseinandersetzungen lassen sich vermeiden, wenn man gemeinsam mit dem Rechtanwalt eine Trennungsvereinbarung erarbeitet, die die eigenen Interessen angemessen berücksichtigt und rechtlich absichert. Ihr Anwalt verhandelt dann Ihre Position mit der Gegenseite bis zu einem tragfähigen Ergebnis.

Ihr Ansprechpartner im Bereich Familienrecht:

Rechtsanwalt

Fachanwalt für Familienrecht

angehender Fachanwalt für Verwaltungsrecht

  • 06252 / 966-176 (Durchwahl des Sekretariats)

Rechtsanwältin

Fachanwältin für Arbeitsrecht

Fachanwältin für Familienrecht

  • 06252 / 966-151 (Durchwahl des Sekretariats)

Aktuelle Urteile im Bereich Familienrecht:

Der Vertrag über ein Benutzerkonto bei einem sozialen Netzwerk (hier: Facebook) geht grundsätzlich im Wege der Gesamtrechts­nachfolge auf die Erben des ursprünglichen Kontoberechtigten über und diese haben einen Anspruch gegen den Netzwerkbetreiber auf Zugang zu dem Konto einschließlich der darin vorgehaltenen Kommunikations­inhalte. Dies hat der Bundesgerichtshof entschieden.
Urteil vom 12.07.2018
Die Festsetzungsfrist aufgrund einer Steuerhinterziehung verlängert sich bei einem Erbfall auch dann, wenn der demenzerkrankte Erblasser ausländische Kapitaleinkünfte nicht erklärt, jedoch ein Miterbe von der Verkürzung der Einkommensteuer wusste und selbst eine Steuerhinterziehung begeht. Dies entschied der Bundesfinanzhof und verwies darauf, dass die Verlängerung der Festsetzungsfrist auf zehn Jahre dabei auch zu Lasten des Miterben wirkt, der von der Steuerhinterziehung keine Kenntnis hat.
Urteil vom 29.08.2017
Erklären die Ehegatten mittels Ehevertrag den gegenseitgen Erbverzicht, so gilt dieser nicht mehr, wenn die Ehegatten sich zwar haben scheiden lassen, später aber wieder heiraten. Der während der ersten Ehe geschlossene Ehevertrag gilt nur für diese Ehe. Dies hat das Oberlandesgericht Düsseldorf entschieden.
Beschluss vom 22.02.2017
Erwirbt der Erbe einen vom Erblasser zu Lebzeiten nicht geltend gemachten Pflicht­teils­anspruch, so unterliegt dieser Anspruch gemäß § 3 Abs. 1 Nr. 1 Fall 1 des Erbschaftsteuer- und Schenkungs­steuer­gesetzes (ErbStG) der Besteuerung. Dabei kommt es nicht darauf an, ob der Erbe den Pflichtteil geltend macht. Dies hat der Bundesfinanzhof entschieden.
Urteil vom 07.12.2016