Eine Trennung will auch rechtlich bewältigt sein.

Trennung und Scheidung sind für Eheleute, Partner, Kinder und die ganze Familie extrem belastend. Sowohl in emotionaler als auch finanzieller Hinsicht. Gut, wenn man dann einen Anwalt an seiner Seite hat, der mit klarem Kopf und ruhiger Hand eine passende Lösung findet. Ob es nun um Unterhaltsansprüche, den Hausrat, Sorge- und Umgangsrechte für gemeinsame Kinder, den Versorgungsausgleich oder Vermögensauseinandersetzungen geht. 

Übrigens: Langwieriger Streit und gerichtliche Auseinandersetzungen lassen sich vermeiden, wenn man gemeinsam mit dem Rechtanwalt eine Trennungsvereinbarung erarbeitet, die die eigenen Interessen angemessen berücksichtigt und rechtlich absichert. Ihr Anwalt verhandelt dann Ihre Position mit der Gegenseite bis zu einem tragfähigen Ergebnis.

Ihr Ansprechpartner im Bereich Familienrecht:

Rechtsanwalt

Fachanwalt für Familienrecht

angehender Fachanwalt für Verwaltungsrecht

  • 06252 / 966-176 (Durchwahl des Sekretariats)

Rechtsanwältin

Fachanwältin für Arbeitsrecht

Fachanwältin für Familienrecht

 

  • 06252 / 966-151 (Durchwahl des Sekretariats)

Aktuelle Urteile im Bereich Familienrecht:

Bestimmen Ehegatten in einem gemeinschaftlichen Ehegattentestamt ihr gemeinsames Kind zum Schlusserben des Längstlebenden und verschenkt der Überlebende nach dem Tode eines Ehegatten einen Großteil des Vermögens an einen Dritten, wodurch das Erbe vermindert wird, kann das erbende Kind von dem Dritten die Geschenke nach dem Tode des überlebenden Elternteils herausverlangen. Dies geht aus einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Hamm hervor. Beeinträchtigt der überlebende Ehegatte die Erberwartung eines in einem gemeinschaftlichen Ehegattentestament verbindlich eingesetzten Schlusserben durch Schenkungen an einen Dritten, kann der Dritte nach dem Tod des zuletzt verstorbenen Ehegatten zumindest dann zur Herausgabe an den Schlusserben verpflichtet sein, wenn der Erblasser kein anerkennenswertes lebzeitiges Eigeninteresse an der Zuwendung hatte.
Urteil vom 12.09.2017
Setzt eine Erblasserin Detektive als ihre Erben ein, die sie zu Lebzeiten engagierte, da sie unter Bestehlungsängsten litt, ist konkret zu prüfen, ob die Erblasserin infolge krankhafter Wahnvorstellungen testierunfähig war. Dies geht aus einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main hervor.
Beschluss vom 17.08.2017
Ist es einem Rechtshänder aufgrund einer Erkrankung nicht möglich, mit der rechten Hand zu schreiben, so kann er ein eigenhändiges Testament auch mit der linken Hand verfassen. Dieser Umstand sollte aber durch einen Zeugen bestätigt werden können. Dies geht aus einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Köln hervor.
Beschluss vom 03.08.2017
Das Oberlandesgericht Köln hat entschieden, dass ein Nottestament vor drei Zeugen dann unwirksam ist, wenn der Sohn der als Alleinerbin eingesetzten Begünstigten daran mitwirkt.
Beschluss vom 05.07.2017