Man muss sich aufeinander verlassen können.

Beim schlüsselfertigen Bauen kommt die gesamte Leistung aus einer Hand. Umso wichtiger ist ein guter Bauträgervertrag, der die Rechtsbeziehungen der Vertragspartner eindeutig regelt und ihre unterschiedlichen Interessen in Einklang bringt. Für Bauträger, die in der Regel vom Plan verkaufen, ist es entscheidend, dass sie gegenüber Käufern vertraglich so abgesichert sind, dass beide Seiten alle Leistungen termin- und zielgerecht erbringen. Für Käufer ist es wichtig, vor Störungen im Bauablauf, Mängeln und Zahlungsmodalitäten geschützt zu sein, die nicht dem Bautenstand entsprechen.

Als Kombination aus Werk- und Kaufvertrag sind Bauträgerverträge sehr komplex. Zudem beinhalten sie Organisations-, Architekten- und Ingenieurleistungen sowie Regelungen zu Kaufpreisraten und Fälligkeitsvoraussetzungen, der Bauausführung, Gewährleistung, Abnahme, Haftung und zum Verzug. All diese Themen muss der Bauträgervertrag bis ins Detail regeln. Denn sie entscheiden darüber, ob Ihre Rechtsposition als Bauträger oder Käufer im Streitfall eindeutig ist. Wir haben die juristische Fachkompetenz und Erfahrung, die Sie dafür brauchen.

Ihr Ansprechpartner im Bereich Kauf- und Werkvertragsrecht / Bauträgerrecht:

Rechtsanwalt und Notar

Fachanwalt für Erbrecht

Zertifizierter Testamentsvollstrecker

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Rechtsanwalt und Notar

Fachanwalt für Arbeitsrecht

Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht

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Rechtsanwältin

angehende Fachanwältin für Miet- und Wohnungseigentumsrecht

  • 06252 / 966-151 (Durchwahl des Sekretariats)

Rechtsanwältin

Fachanwältin für Arbeitsrecht

Fachanwältin für Familienrecht

 

  • 06252 / 966-151 (Durchwahl des Sekretariats)

Aktuelle Urteile im Bereich Kauf- und Werkvertragsrecht / Bauträgerrecht:

Das Verwaltungsgericht Lüneburg hat eine Abrissverfügung für die Brandruine eines Hotel- und Gaststättengebäudes für rechtmäßig erklärt. Laut Gericht liege zwar ein schutzwürdiges Interesse an der Erhaltung der baulichen Anlage vor, sofern der Eigentümer das Bauwerk wiederherstellen oder aber die noch vorhandene Bausubstanz in einen neuen Bau einbeziehen wolle. Eine derartige ernsthafte Sanierungsabsicht seitens Eigentümers war jedoch im vorliegenden Fall nicht ersichtlich.
Urteil vom 14.12.2017
Das Verwaltungsgericht Neustadt hat entschieden, dass die der Stadt Bad Dürkheim erteilte Baugenehmigung für den "Neubau einer Minigolfanlage als Bestandssicherung und Errichtung eines Nebengebäudes mit integrierter Lärmschutzwand" im Kurgebiet von Bad Dürkheim einen Nachbarn nicht in seinen Rechten verletzt.
Beschluss vom 17.10.2017
Der Verwaltungs­gerichts­hof Baden-Württemberg hat entschieden, dass der Bau eines Einkaufsmarktes mit einer Verkaufsfläche von 3.000 m² in Wangen im Allgäu unzulässig ist, weil aufgrund zu erwartender Kaufkraftabflüsse schädliche Auswirkungen auf den zentralen Versorgungsbereich "Innenstadt" zu erwarten sind.
Urteil vom 24.08.2017
Das Oberlandesgericht Oldenburg hat entschieden, dass Eigentümer eines Hauses Anspruch auf Schadensersatz haben, wenn sich an ihrem Haus Risse zeigen, die durch Tiefbauarbeiten wegen eines Neubaus auf dem Nachbargrundstück entstanden sind bzw. verstärkt wurden.
Urteil vom 15.08.2017