Des Einen Wertanlage ist des Anderen Lebensraum.

Auch ein ansonsten harmonisches Mietverhältnis kann durch unvorhergesehene Ereignisse getrübt werden, bei denen Vermieter und Mieter unterschiedliche Interessen haben. Sei es ein Wasserschaden oder eine Eigenbedarfskündigung. Meist lassen sich Auseinandersetzungen über Mietmängel, Mietminderungen oder Mieterhöhungen gemeinsam mit einem erfahrenen Rechtsanwalt lösen, ohne dass man den langen, teuren gerichtlichen Weg gehen muss. 

Aber auch wenn Sie es als Vermieter mit schwierigen Sachverhalten wie Räumungsklagen, Schadenersatzforderungen oder Mieterhöhungen nach Sanierungen zu tun haben, tun wir alles, um Ihre berechtigten Interessen schon außergerichtlich erfolgreich durchzusetzen. Denn das erspart Ihnen neben Zeit und Kosten auch emotionale Belastungen.

Ihr Ansprechpartner im Bereich Mietrecht:

Rechtsanwalt

Fachanwalt für Familienrecht

angehender Fachanwalt für Verwaltungsrecht

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Aktuelle Urteile im Bereich Mietrecht:

Ein Immobilienmakler ist grundsätzlich nicht verpflichtet, im Rahmen eines Immobilienverkaufs steuerrechtliche Fragen zu prüfen und seinen Kunden aufzuklären. Hat ein Immobilienverkäufer daher eine Steuernachzahlung zu leisten, weil er innerhalb der 10-jährigen Spekulationsfrist aus § 23 Abs. 1 Nr. 1 des Ein­kommens­steuer­gesetzes (EStG) seine Immobilie verkauft hat, so haftet dafür nicht der Immobilienmakler. Dies hat der Bundesgerichtshof entschieden.
Urteil vom 12.07.2018
Ist im Rahmen des Kaufs einer gebrauchten Immobilie ein Haftungsausschluss für Sachmängel vereinbart worden, so haftet der Verkäufer nur bei Fehlen einer nach § 434 Abs. 1 Satz 1 BGB vereinbarten Beschaffenheit oder wenn der Verkäufer das Vorliegen des Sachmangels arglistig verschwiegen hat (§ 444 BGB). Dies hat der Bundesgerichtshof entschieden.
Urteil vom 09.02.2018
Der Gewinn aus dem Verkauf einer Zweitwohnung, die nur zeitweilig etwa zum Zwecke des Ferienaufenthalts genutzt wird, unterliegt gemäß § 23 Abs. 1 Nr. 1 Satz 3 des Einkommens­steuer­gesetzes (EStG) nicht der Einkommenssteuer. Voraussetzung ist aber, dass die Zweitwohnung in der übrigen Zeit nicht vermietet wird. Dies hat der Bundesfinanzhof entschieden.
Urteil vom 27.06.2017
Tötet der Inhaber eines dinglichen Wohnrechts den Grund­stücks­eigen­tümer, so kann er sein Recht auf persönliche Ausübung des Wohnrechts verlieren, wenn es für den Erben des Getöteten und für eine auf dem Grundstück lebenden nahestehenden Person des Getöteten unzumutbar ist weiter mit dem Täter zusammenzuleben. Dies hat der Bundesgerichtshof entschieden.
Urteil vom 11.03.2016