Zu viele Wolken am Urlaubshimmel?

Kein noch so guter Reiseveranstalter kann Ihnen 24 Stunden Sonnenschein garantieren. Aber vertraglich vereinbarte Leistungen sind Ihr gutes Recht. Annullierte oder stark verspätete Flüge, ein überbuchtes Hotel oder Baulärm müssen Sie genauso wenig hinnehmen wie nachträgliche Reisepreiserhöhungen. Aber auch ein Reiserücktritt kann zum Problem werden und rechtliche Beratung erfordern, wenn beispielsweise die Versicherung nicht zahlen will. Dabei können in verschiedenen Bereichen sowohl nationale Reiserechte als auch europäische Vorschriften oder internationale Verträge und Vereinbarungen von Bedeutung sein. Wir kennen uns in dieser umfassenden Materie aus und helfen Ihnen, auf möglichst schnellem Weg zu Ihrem Recht zu kommen. 

Ihr Ansprechpartner im Bereich Reiserecht:

Rechtsanwalt

Fachanwalt für Familienrecht

angehender Fachanwalt für Verwaltungsrecht

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Aktuelle Urteile im Bereich Reiserecht:

Ein Krankenversicherer hat einer Versicherten ca. 21.500 Euro für den Rückflug von Portugal nach Deutschland zu erstatten, weil eine gebotene Notoperation der Versicherten in Portugal nicht gewährleistet war. Dies entschied das Oberlandesgericht Hamm und bestätigte damit die erstinstanzliche Entscheidung des Landgerichts Essen.
Urteil vom 30.10.2015
Wird das Meerwasser aufgrund einer defekten Kläranlage mit Fäkalien verschmutzt, so stellt dies für einen Badeurlaub einen Reisemangel dar. Kommt es zudem zu einer Erkrankung an schwerem Brechdurchfall, so kann der Reisende neben einer Reisepreisminderung, Schadenersatz wegen vertaner Urlaubszeit und Schmerzensgeld geltend machen. Dies geht aus einer Entscheidung des Landgerichts Köln hervor.
Urteil vom 24.08.2015
Das Amtsgericht München hat entschieden, dass ein Diebstahl aus dem Hotelsafe in der Regel keinen Reisemangel darstellt, sondern zum allgemeinen Lebensrisiko gehört.
Urteil vom 06.08.2015
Wer nach den Vertragsbedingungen verpflichtet ist, beim Unfall mit einem Mietfahrzeug die Polizei zu verständigen und einen Unfallbericht vorzulegen, muss dies selbst dann tun, wenn der Unfallgegner bekannt ist. Er muss dafür in Kauf nehmen, dass er seinen Flug zu verpasst. Dies geht aus einer Entscheidung des Amtsgerichts München hervor.
Urteil vom 24.07.2015