Zu viele Wolken am Urlaubshimmel?

Kein noch so guter Reiseveranstalter kann Ihnen 24 Stunden Sonnenschein garantieren. Aber vertraglich vereinbarte Leistungen sind Ihr gutes Recht. Annullierte oder stark verspätete Flüge, ein überbuchtes Hotel oder Baulärm müssen Sie genauso wenig hinnehmen wie nachträgliche Reisepreiserhöhungen. Aber auch ein Reiserücktritt kann zum Problem werden und rechtliche Beratung erfordern, wenn beispielsweise die Versicherung nicht zahlen will. Dabei können in verschiedenen Bereichen sowohl nationale Reiserechte als auch europäische Vorschriften oder internationale Verträge und Vereinbarungen von Bedeutung sein. Wir kennen uns in dieser umfassenden Materie aus und helfen Ihnen, auf möglichst schnellem Weg zu Ihrem Recht zu kommen. 

Ihr Ansprechpartner im Bereich Reiserecht:

Rechtsanwalt

Fachanwalt für Familienrecht

angehender Fachanwalt für Verwaltungsrecht

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Aktuelle Urteile im Bereich Reiserecht:

Der EuGH hat entschieden, dass die Haftung einer Fluglinie für Verbrühungen, die dadurch entstehen, dass während eines Fluges heißer Kaffee aus nicht geklärten Gründen umkippt, nicht voraussetzt, dass sich ein flugspezifisches Risiko realisiert hat.
Urteil vom 19.12.2019
Ein Reiseveranstalter, der eine "Klassik-Reise" mit Besuchen von Konzerten und/oder Opern­veranstaltungen anbietet, kann in seinen Allgemeinen Geschäfts­bedingungen wirksam vereinbaren, dass eine Besetzungsänderung nicht zur Rückgabe von Eintrittskarten berechtigt. Dies entschied das Amtsgericht Augsburg und verwies darauf, dass ein Änderungsvorbehalt bei der Besetzung dem Vertragspartner bei einem qualifizierten Ersatz zumutbar ist.
Urteil vom 29.11.2019
Das Amtsgericht München hat entschieden, dass die Unterschreitung von nicht exakt zugesicherten Leistungswerten bei einer Mountainbike-Tour nicht zwingend eine Minderung des Reisepreises rechtfertigt.
Urteil vom 28.10.2019
Das Landgericht Koblenz hat entschieden, dass sich Reisende vor Antritt einer Flugreise über die Abflugformalitäten erkundigen müssen. Verpassende Reisende einen Flug, weil sie die vom Reiseveranstalter angegebene Empfehlung für die Ankunft am Check-In-Schalter nicht beachten, besteht kein Anspruch auf Schadensersatz.
Urteil vom 18.10.2019