Zu viele Wolken am Urlaubshimmel?

Kein noch so guter Reiseveranstalter kann Ihnen 24 Stunden Sonnenschein garantieren. Aber vertraglich vereinbarte Leistungen sind Ihr gutes Recht. Annullierte oder stark verspätete Flüge, ein überbuchtes Hotel oder Baulärm müssen Sie genauso wenig hinnehmen wie nachträgliche Reisepreiserhöhungen. Aber auch ein Reiserücktritt kann zum Problem werden und rechtliche Beratung erfordern, wenn beispielsweise die Versicherung nicht zahlen will. Dabei können in verschiedenen Bereichen sowohl nationale Reiserechte als auch europäische Vorschriften oder internationale Verträge und Vereinbarungen von Bedeutung sein. Wir kennen uns in dieser umfassenden Materie aus und helfen Ihnen, auf möglichst schnellem Weg zu Ihrem Recht zu kommen. 

Ihr Ansprechpartner im Bereich Reiserecht:

Rechtsanwalt

Fachanwalt für Familienrecht

angehender Fachanwalt für Verwaltungsrecht

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Aktuelle Urteile im Bereich Reiserecht:

Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main erklärt das kuwaitische Boykottgesetz gegen Israel für inakzeptabel und in Deutschland unbeachtlich. Da Israelis jedoch faktisch nicht den Transitbereich des Flughafens in Kuwait betreten dürfen, kann ein israelischer Reisender nicht die Flugbeförderung mit der kuwaitischen Fluglinie von Frankfurt nach Bangkok mit Zwischenstopp in Kuwait verlangen.
Urteil vom 25.09.2018
Das Landgericht Nürnberg-Fürth hat in einem Hinweisbeschluss die bereits zuvor vom Amtsgericht Nürnberg in drei Entscheidungen vertretene Rechtsauffassung bestätigt, wonach das in den Allgemeinen Geschäfts­bedingungen einer Fluglinie enthaltene Abtretungsverbot unwirksam ist.
Hinweisverfügung vom 20.09.2018
Storniert der Reiseveranstalter die Rückflugtickets zweier Urlauber, weil er von der Fluggesellschaft und dem Hotel die falsche Information erhielt, die Urlauber hätten die Reise nicht angetreten, so haftet er auf Schadensersatz. Der Reiseveranstalter haftet für das Verschulden seiner Erfüllungsgehilfen. Dies hat das Amtsgericht Leipzig entschieden.
Urteil vom 19.09.2018
Stürzt eine Reisende im Fitnessstudio eines Kreuzfahrtschiffs aufgrund schweren Seegangs, so haftet dafür nicht der Reiseveranstalter. Eine Ver­kehrs­sicherungs­pflicht­verletzung ist ihm nicht anzulasten. Bei schwerem Seegang hat jeder Reisende für seine eigene Sicherheit zu sorgen. Dies hat das Oberlandesgericht Koblenz entschieden.
Beschluss vom 23.05.2018