Manches kann man auch ganz anders sehen.

Im Verwaltungsrecht werden auch die Rechtsbeziehungen des Staates zu seinen Bürgern geregelt - durch Vorschriften für nahezu alle Lebensbereiche. Obwohl der Staat in jedem Fall rechtlich übergeordnet ist, muss man nicht jeden Bescheid und jede Verfügung akzeptieren. Das kann zum Beispiel die Ablehnung einer Bauanfrage, eine Abrissverfügung, die Erteilung von Gaststättenkonzessionen, fehlerhafte Gebührenbescheide, beamtenrechtliche Auseinandersetzungen oder auch das Schulwesen betreffen. Entscheidend dabei ist, dass man Rechtsmittel innerhalb einer vorgegebenen Frist einlegt. Wird diese Frist nicht eingehalten und der Anwalt zu spät eingeschaltet, kann der Bescheid bestandskräftig und vollstreckt werden und die negative Entscheidung der Behörde lässt sich nicht mehr ändern. 

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Aktuelle Urteile im Bereich Verwaltungsrecht:

Anwohner, die in so schmalen Straßen wohnen, dass die Fahrzeugen des Müll­entsorgungs­unter­nehmens die Straßen nicht anfahren können, können verpflichtet werden, die Mülltonnen zu einem Sammelplatz zu bringen, der in 75 bis 110 m Entfernung liegt. Auch eine jahrelang geübte Praxis, bei der die Mitarbeiter des Entsorgungs­unter­nehmens die Tonnen aus der Straße geholt und zu dem Müllfahrzeug gebracht hatten, steht einer Neuregelung nicht entgegen. Dies entschied das Verwaltungsgericht Gießen.
Beschluss vom 05.01.2019