Manches kann man auch ganz anders sehen.

Im Verwaltungsrecht werden auch die Rechtsbeziehungen des Staates zu seinen Bürgern geregelt - durch Vorschriften für nahezu alle Lebensbereiche. Obwohl der Staat in jedem Fall rechtlich übergeordnet ist, muss man nicht jeden Bescheid und jede Verfügung akzeptieren. Das kann zum Beispiel die Ablehnung einer Bauanfrage, eine Abrissverfügung, die Erteilung von Gaststättenkonzessionen, fehlerhafte Gebührenbescheide, beamtenrechtliche Auseinandersetzungen oder auch das Schulwesen betreffen. Entscheidend dabei ist, dass man Rechtsmittel innerhalb einer vorgegebenen Frist einlegt. Wird diese Frist nicht eingehalten und der Anwalt zu spät eingeschaltet, kann der Bescheid bestandskräftig und vollstreckt werden und die negative Entscheidung der Behörde lässt sich nicht mehr ändern. 

Ihr Ansprechpartner im Bereich Verwaltungsrecht:

Rechtsanwalt und Notar

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Rechtsanwalt

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Aktuelle Urteile im Bereich Verwaltungsrecht:

Sperrmüll muss nicht dem öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger überlassen werden. Er kann auch von gewerblichen Entsorgungsunternehmen gesammelt werden. Dies hat das Bundesverwaltungsgericht in seiner Entscheidung bekanntgegeben.
Urteil vom 23.02.2018
Die Bewohner, die in Landau außerhalb der geschlossenen Ortslage wohnen, haben keinen Anspruch darauf, dass der Entsorgungs- und Wirtschaftsbetrieb Landau den angefallenen Abfall an der Grundstücksgrenze abholt. Dies geht aus einem Urteil des Verwaltungsgerichts Neustadt hervor.
Urteil vom 30.11.2017
Das Verwaltungsgericht Neustadt hat entschieden, dass eine als Eigenkompostierer anerkannte Familie aus dem Landkreis Südwestpfalz zu Recht zu Abfall­entsorgungs­gebühren für das Vorhalten einer Biotonne herangezogen worden ist, da die Familie nicht ausreichend darlegen konnte, zu einer vollständigen Verwertung des auf ihrem Grundstück anfallenden Biomülls in der Lage zu sein.
Urteil vom 29.08.2016
Zahlen die Mieter einer Wohnung die fälligen Abfall­beseitigungs­gebühren nicht, so ist die Behörde berechtigt, nachträglich die ausstehenden Gebühren von den Hauseigentümern zu fordern. Dies entschied das Verwaltungsgericht Neustadt.
Urteil vom 26.02.2016