Man muss nicht alles hinnehmen.

Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr oder anderen Lebensbereichen werden mit einem Bußgeld geahndet. Wenn Sie einen solchen Bescheid nicht einfach hinnehmen wollen und nach einer Möglichkeit suchen, ihre Interessen durchzusetzen, sollten Sie rechtzeitig mit einem erfahrenen Rechtsanwalt sprechen.

Er hat Einblick in die Behördenakte, kann beurteilen, ob es sinnvoll ist Rechtsmittel einzulegen, diese sachgerecht formulieren und dadurch oftmals unnötige weitere Kosten vermeiden. Sollte es trotzdem zu einem Gerichtsverfahren kommen, kann er mit der richtigen Strategie viel für Sie erreichen. Wenn es um einen verkehrsrechtlichen Tatbestand geht, können Sie in vielen Fällen Ihre Rechtsschutzversicherung in Anspruch nehmen und so Ihr Kostenrisiko minimieren. 

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Aktuelle Urteile im Bereich Bußgeldrecht:

Missachtet ein Fahrzeugführer mehrere hintereinander aufgestellte Tempo-Schilder, so handelt er mit erhöhter Fahrlässigkeit, was die Erhöhung der Regelgeldbuße rechtfertigt. Dies hat das Oberlandesgericht Koblenz entschieden.
Beschluss vom 08.03.2021
Der Anhörungsbogen in einem Ordnungswidrig­keiten­verfahren und die Fahrten­buch­anordnung kann an die Gesellschaft des bürgerlichen Rechts (GbR) als Fahrzeughalterin gerichtet werden. Es ist Sache der Gesellschaft, an ihren Geschäftssitz gerichtete Schreiben an die verantwortliche Person weiterzuleiten. Dies hat das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen entschieden.
Urteil vom 23.02.2021
Die Rufbereitschaft eines in einer Notaufnahme tätigen Arztes rechtfertigt kein Absehen vom Regelfahrverbot im Falle eines groben Pflichtenverstoßes. Es ist dem Arzt zumutbar, während der Fahrverbotsdauer Alternativen zu finden. Dies hat das Bayerische Oberste Landesgericht entschieden.
Beschluss vom 19.01.2021
Der Bundesgerichtshof hat entscheiden, dass das Bedienen eines Taschenrechners durch einen Fahrzeugführer während der Fahrt die Voraussetzungen eines Verstoßes gegen § 23 Abs. 1a StVO erfüllt und deshalb bußgeldbewehrt ist.
Beschluss vom 16.12.2020