Sichern Sie Ihr Unternehmen Zukunft ab.

Wenn Sie ein Unternehmen gründen, führen, kaufen, verkaufen oder umwandeln wollen, haben Sie es mit vielschichtigen rechtlichen Fragen zu tun. Mit einem fachlich versierten Berater können Sie sich auf die Dinge konzentrieren, die Ihre Zukunftspläne voranbringen.

Bei einer Unternehmensgründung beraten wir Sie zu Gesellschaftsformen und Haftungsfragen, erstellen und prüfen Gesellschaftsverträge und Satzungen. Unsere Unterstützung bei der Unternehmensführung umfasst das Erstellen und Prüfen von Arbeitsverträgen und Geschäftsordnungen, die Beratung zu Mitarbeiterbeteiligungen, Gesellschaftsdarlehen und Organhaftungsfragen. Auch wenn es um Auseinandersetzungen zwischen Gesellschaftern oder Rechtsnachfolgern geht, sind wir für Sie da, um Ihre Interessen erfolgreich zu vertreten.

Ihr Ansprechpartner im Bereich Gesellschaftsrecht:

Rechtsanwalt und Notar a. D.

Fachanwalt für Erbrecht

Zertifizierter Testamentsvollstrecker

  • 06252 / 966-101 (Durchwahl des Sekretariats)
  • 06252 / 966-251 (Durchwahl des Notariats)

Rechtsanwalt und Notar

Fachanwalt für Arbeitsrecht

Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht

  • 06252 / 966-201 (Durchwahl des Sekretariats)

Rechtsanwalt

 

  • 06252 / 966-101 (Durchwahl des Sekretariats)

Aktuelle Urteile im Bereich Gesellschaftsrecht:

Der Vertragspartner einer auf der sog. Terrorliste (Specially Designed Nationals List, SDN-Liste) durch die US-amerikanischen Behörden gelisteten Partei kann die Rückzahlung einer erhaltenen Vorauszahlung nicht so lange verweigern, bis die gelistete Partei von dieser Liste gestrichen ist. Das Festhalten an diesem Vertrag ist auch nicht unzumutbar, da nach der EU-Blocking-VO die amerikanischen Handelsverbote mit SDN-gelisteten Unternehmen in der EU nicht zu berücksichtigen sind. Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main (OLG) hat deshalb die Beklagte zur Rückzahlung einer erhaltenen Vorauszahlung von gut 27 Millionen € verurteilt.
Urteil vom 28.10.2021
Hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) festgestellt, dass ein Produkt (hier: Hustensaft) trotz seiner Präsentation nach einer Gesamtabwägung kein zulassungs­pflichtiges Arzneimittel ist, sind die Zivilgerichte daran grundsätzlich gebunden. Ein von einer Verwaltungsbehörde erlaubtes Verhalten stellt selbst dann keine Irreführung nach § 5 UWG dar, wenn tatsächlich die Voraussetzungen für die Erlaubnis nicht vorliegen. Die auf Unterlassen des Vertriebs gerichtete Berufung des Klägers hatte deshalb gemäß des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main (OLG) keinen Erfolg.
Urteil vom 08.07.2021
Der Betreiber eines Online-Marktplatzes muss nach dem Hinweis auf eine klare Rechtsverletzung das konkrete Angebot unverzüglich sperren. Darüber hinaus muss er nach der heutigen Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main (OLG) Vorsorge treffen, dass es möglichst nicht zu weiteren Verstößen der beanstandeten Händler-Accounts kommt. Das OLG verpflichtete deshalb die Be-treiberin von ebay.de, es zu unterlassen, ihren Marktplatz gewerblichen Verkäufern trotz mehrfacher Hinweise auf rechtswidrige Angebote für den Vertrieb von Schwimmhilfen zur Verfügung zu stellen, sofern die Angebote wiederum nicht rechtmäßig gekennzeichnete Waren betreffen.
Urteil vom 24.06.2021
Angebote auf amazon.de werden über einen Programmalgorithmus von Amazon aus allen hinterlegten Bildern beliebig bebildert, so dass ein Angebot unverpackte Druckerkassetten mit der Abbildung von originalverpackten Kassetten erscheinen kann. Händlern ist es zuzumuten, ein längere Zeit eingestelltes Angebot regelmäßig daraufhin zu überprüfen, ob rechtsverletzende Änderungen vorgenommen wurden. Wegen Verletzung dieser Prüfungspflicht hat das Oberlandesgericht Frankfurt am Main (OLG) gegen eine Händlerin ein Ordnungsgeld in Höhe von 500 € verhängt.
Beschluss vom 18.03.2021