Man muss sich aufeinander verlassen können.

Beim schlüsselfertigen Bauen kommt die gesamte Leistung aus einer Hand. Umso wichtiger ist ein guter Bauträgervertrag, der die Rechtsbeziehungen der Vertragspartner eindeutig regelt und ihre unterschiedlichen Interessen in Einklang bringt. Für Bauträger, die in der Regel vom Plan verkaufen, ist es entscheidend, dass sie gegenüber Käufern vertraglich so abgesichert sind, dass beide Seiten alle Leistungen termin- und zielgerecht erbringen. Für Käufer ist es wichtig, vor Störungen im Bauablauf, Mängeln und Zahlungsmodalitäten geschützt zu sein, die nicht dem Bautenstand entsprechen.

Als Kombination aus Werk- und Kaufvertrag sind Bauträgerverträge sehr komplex. Zudem beinhalten sie Organisations-, Architekten- und Ingenieurleistungen sowie Regelungen zu Kaufpreisraten und Fälligkeitsvoraussetzungen, der Bauausführung, Gewährleistung, Abnahme, Haftung und zum Verzug. All diese Themen muss der Bauträgervertrag bis ins Detail regeln. Denn sie entscheiden darüber, ob Ihre Rechtsposition als Bauträger oder Käufer im Streitfall eindeutig ist. Wir haben die juristische Fachkompetenz und Erfahrung, die Sie dafür brauchen.

Ihr Ansprechpartner im Bereich Kauf- und Werkvertragsrecht / Bauträgerrecht:

Rechtsanwalt und Notar a. D.

Fachanwalt für Erbrecht

Zertifizierter Testamentsvollstrecker

  • 06252 / 966-101 (Durchwahl des Sekretariats)
  • 06252 / 966-251 (Durchwahl des Notariats)

Rechtsanwalt und Notar

Fachanwalt für Arbeitsrecht

Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht

  • 06252 / 966-201 (Durchwahl des Sekretariats)

Aktuelle Urteile im Bereich Kauf- und Werkvertragsrecht / Bauträgerrecht:

Das Verwaltungsgericht Trier hat die Klage auf Erteilung eines positiven Bauvorbescheids zur Errichtung eines Wochenendhauses, welches nach der Baubeschreibung im Ernstfall auch als atomsicherer Schutzraum genutzt werden soll, abgewiesen.
Urteil vom 12.04.2022
Die Baugenehmigung für die Errichtung einer Produktionshalle nebst Sozial- und Büroräumen in der Stadt Bad Kreuznach ist wegen Verstoßes gegen die Abstands­flächen­vorschriften rechtswidrig und verletzt die Kläger als Grundstücksnachbarn in ihren Rechten. Dies entschied das Verwaltungsgericht Koblenz.
Urteil vom 22.03.2022
Soll ein 12 m hohes Wohngebäude errichtet werden, so ist ein 50 m vom Vorhabengrundstück entfernter Nachbar nicht in seinen Rechten verletzt. Es fehlt insofern an der Klagebefugnis. Dies hat das Ober­verwaltungs­gericht Nordrhein-Westfalen entschieden.
Beschluss vom 07.03.2022
Der Antrag auf Erteilung einer Baugenehmigung kann nicht allein aufgrund dessen zurückgewiesen werden, weil die Abstandsflächen aus Sicht der Behörde unzutreffend berechnet wurden. Die rechtlich richtige Darstellung der Abstandsflächen ist für ein Baugesuch nicht erforderlich. Dies hat der Ver­waltungs­gerichts­hof Baden-Württemberg entschieden.
Beschluss vom 01.03.2022