Man muss sich aufeinander verlassen können.

Beim schlüsselfertigen Bauen kommt die gesamte Leistung aus einer Hand. Umso wichtiger ist ein guter Bauträgervertrag, der die Rechtsbeziehungen der Vertragspartner eindeutig regelt und ihre unterschiedlichen Interessen in Einklang bringt. Für Bauträger, die in der Regel vom Plan verkaufen, ist es entscheidend, dass sie gegenüber Käufern vertraglich so abgesichert sind, dass beide Seiten alle Leistungen termin- und zielgerecht erbringen. Für Käufer ist es wichtig, vor Störungen im Bauablauf, Mängeln und Zahlungsmodalitäten geschützt zu sein, die nicht dem Bautenstand entsprechen.

Als Kombination aus Werk- und Kaufvertrag sind Bauträgerverträge sehr komplex. Zudem beinhalten sie Organisations-, Architekten- und Ingenieurleistungen sowie Regelungen zu Kaufpreisraten und Fälligkeitsvoraussetzungen, der Bauausführung, Gewährleistung, Abnahme, Haftung und zum Verzug. All diese Themen muss der Bauträgervertrag bis ins Detail regeln. Denn sie entscheiden darüber, ob Ihre Rechtsposition als Bauträger oder Käufer im Streitfall eindeutig ist. Wir haben die juristische Fachkompetenz und Erfahrung, die Sie dafür brauchen.

Ihr Ansprechpartner im Bereich Kauf- und Werkvertragsrecht / Bauträgerrecht:

Rechtsanwalt und Notar a. D.

Fachanwalt für Erbrecht

Zertifizierter Testamentsvollstrecker

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Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht

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Aktuelle Urteile im Bereich Kauf- und Werkvertragsrecht / Bauträgerrecht:

Soll sich eine Pizzeria in eine Pizzeria mit Lieferservice umgewandelt werden, so ist dafür eine Baugenehmigung erforderlich. Zudem ist eine Pizzeria mit Lieferservice in einem Allgemeinen Wohngebiet grundsätzlich unzulässig. Dies hat der Bayerische Verwaltungs­gerichts­hof entschieden.
Beschluss vom 19.04.2023
Eine im Nebenerwerb von dem Inhaber geführte Kfz-Werkstatt mit Betrieb an nur einem Tag in der Woche ist bau­planungs­rechtlich in einem allgemeinen Wohngebiet unzulässig. Dies entschied das Verwaltungsgericht Mainz.
Urteil vom 10.01.2023
Ein sozial­therapeutisches Zentrum zur Unterbringung von Menschen mit Behinderungen ist in einem allgemeinen Wohngebiet nach § 4 Abs. 2 Nr. 3 BauNVO zulässig. Dies hat das Ober­verwaltungs­gericht Lüneburg entschieden.
Beschluss vom 22.09.2022
Der Verkäufer von Wohneigentum kann als Zustandsstörer in Anspruch genommen werden, wenn die Übertragung des Eigentums auf den Erwerber noch nicht erfolgt ist. Die Behebung brand­schutz­rechtlicher Mängel steht nicht zur Disposition der Wohnungs­eigentümer­gemeinschaft. Dies hat das Ober­verwaltungs­gericht des Saarlandes entschieden.
Beschluss vom 17.08.2022