Des Einen Wertanlage ist des Anderen Lebensraum.

Auch ein ansonsten harmonisches Mietverhältnis kann durch unvorhergesehene Ereignisse getrübt werden, bei denen Vermieter und Mieter unterschiedliche Interessen haben. Sei es ein Wasserschaden oder eine Eigenbedarfskündigung. Meist lassen sich Auseinandersetzungen über Mietmängel, Mietminderungen oder Mieterhöhungen gemeinsam mit einem erfahrenen Rechtsanwalt lösen, ohne dass man den langen, teuren gerichtlichen Weg gehen muss. 

Aber auch wenn Sie es als Vermieter mit schwierigen Sachverhalten wie Räumungsklagen, Schadenersatzforderungen oder Mieterhöhungen nach Sanierungen zu tun haben, tun wir alles, um Ihre berechtigten Interessen schon außergerichtlich erfolgreich durchzusetzen. Denn das erspart Ihnen neben Zeit und Kosten auch emotionale Belastungen.

Ihr Ansprechpartner im Bereich Mietrecht:

Rechtsanwalt

Fachanwalt für Familienrecht

angehender Fachanwalt für Verwaltungsrecht

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Aktuelle Urteile im Bereich Mietrecht:

Wer ein Wohnhaus verkauft, muss auf versteckte Mängel hinweisen, und zwar auch dann, wenn im Vertrag die Mängelhaftung ausgeschlossen ist. Andernfalls kann der Käufer Schadensersatz verlangen. Der Käufer muss in solchen Fällen aber beweisen, dass dem Verkäufer die Mängel tatsächlich bekannt waren; dass sie sich nur hätten "aufdrängen müssen", genügt nicht. Das hat das Landgericht Frankenthal (Pfalz) in entschieden.
Urteil vom 24.11.2021
Der Eigentümer eines ehemals herrenlosen Weges darf die Nutzung seines Weges durch die anliegenden Grundstückseigentümer nicht behindern, wenn deren Grundstücke im Übrigen keine direkte Anbindung an einen öffentlichen Weg haben. Dies hat das Schleswig-Holsteinische Oberlandesgericht entschieden.
Urteil vom 30.09.2021
Ein Immobilienmakler hat die Pflicht, seinen Auftraggeber vor möglichen Risiken beim Grundstücksgeschäft zu warnen. Hat er Zweifel an der Zahlungsfähigkeit eines Interessenten, muss er dem Verkäufer sogar vom Verkauf abraten. Kommt der Kaufvertrag deswegen nicht zustande und entstehen dem enttäuschten Interessenten daraufhin finanzielle Schäden, haftet der Makler hierfür nicht. Das hat die 1. Zivilkammer des Landgerichts entschieden.
Urteil vom 07.05.2021
Ein Notar ist im Rahmen einer Beurkundung verpflichtet, die Ver­braucher­eigen­schaft der Beteiligten zu klären, wenn dieser Status nicht offensichtlich ist. Bestehen danach weiter Zweifel an der Ver­braucher­eigen­schaft, muss der Notar den Beteiligten wie einen Verbraucher behandeln und die Vorschrift des § 17 Abs. 2a BeurkG beachten. Dies hat der Bundesgerichtshof entschieden.
Urteil vom 28.05.2020