Zu viele Wolken am Urlaubshimmel?

Kein noch so guter Reiseveranstalter kann Ihnen 24 Stunden Sonnenschein garantieren. Aber vertraglich vereinbarte Leistungen sind Ihr gutes Recht. Annullierte oder stark verspätete Flüge, ein überbuchtes Hotel oder Baulärm müssen Sie genauso wenig hinnehmen wie nachträgliche Reisepreiserhöhungen. Aber auch ein Reiserücktritt kann zum Problem werden und rechtliche Beratung erfordern, wenn beispielsweise die Versicherung nicht zahlen will. Dabei können in verschiedenen Bereichen sowohl nationale Reiserechte als auch europäische Vorschriften oder internationale Verträge und Vereinbarungen von Bedeutung sein. Wir kennen uns in dieser umfassenden Materie aus und helfen Ihnen, auf möglichst schnellem Weg zu Ihrem Recht zu kommen. 

Ihr Ansprechpartner im Bereich Reiserecht:

Rechtsanwalt

Fachanwalt für Familienrecht

angehender Fachanwalt für Verwaltungsrecht

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Aktuelle Urteile im Bereich Reiserecht:

Flugpassagiere können keinen Schadensersatz von der Betreiberin eines Flughafens verlangen, wenn ihre Koffer beim Entladen von Personen entwendet werden, die sich fälschlich als Flughafen­angestellte ausgeben. Dies hat das Landgericht Frankfurt am Main entschieden.
Urteil vom 07.10.2022
Muss ein Reiseveranstalter Gutscheincodes einlösen, die ein Betrüger bei ihm erschlichen und dann an ahnungslose Personen weiterverkauft hat? Diese Frage hatte das Landgericht Koblenz zu entscheiden.
Urteil vom 31.08.2022
Ein Reiseveranstalter hat keinen Anspruch auf Entschädigung gegen einen Kunden, der seine Reise in Folge der Corona-Pandemie storniert hat. Vielmehr muss er den Reisepreis komplett erstatten. Dies hat das Landgericht Frankfurt am Main entschieden.
Urteil vom 07.07.2022
Ein Reiseveranstalter kann im Fall der Reisestornierung keine Entschädigung verlangen, wenn unvermeidbare, außergewöhnliche Umstände die Reisedurchführung erheblich beeinträchtigen. Ob eine solche Beeinträchtigung zu erwarten ist, ist prognostisch zu beurteilen. Ausreichend ist eine erhebliche Eintrittswahrscheinlichkeit (20-25%). Das im März 2020 unbekannte und berechenbare Pandemiegeschehen ermöglichte keine belastbaren Prognosen, so dass eine Wahrscheinlichkeit von 50:50 bestand. Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main (OLG) hat deshalb den Entschädigungs­anspruch des Reiseveranstalters nach Stornierung abgelehnt.
Urteil vom 30.06.2022